Cost-per-Click (CPC)

Wofür steht CPC?

CPC steht für Cost per Click (zu deutsch: Kosten pro Klick) und ist eine Abrechnungsmethode im Online-Marketing. Diese Methode wird auch PPC genannt, also Pay per Click und ist eine der gängisten, wenn nicht sogar die meistgenutzte Abrechnungsmethode für Online-Marketingmassnahmen.
Google Adwords, die bing Ads oder auch die Facebook Ads werden auf Basis des CPC abgerechnet und fast alle Preissuchmaschinen rechnen über die gelieferten Klicks ab.

Wie funktioniert die Abrechnung per CPC?

Sie stellen dem Werbenetzwerk oder Dienstleister Werbemittel (z.B. einen Datenfeed mit den Produktdaten des Shops) zur Verfügung. Dieser bindet diese auf seinem Portal ein bzw. stellt diese in seinem Dienst zur Verfügung.
Klickt nun ein Besucher des Portal auf Ihr Werbemittel, dann wird er in Ihren Shop bzw. auf Ihre Website weitergeleitet. Das Portal erhält für diese Weiterleitung eines Users die vertraglich vereinbarte Summe.

Um die Klicks zu erfassen werden diese durch die Portale auch getrackt. Das erkennen Sie, das die Links auf den Portalen nicht direkt in Ihren Shop leiten sondern über eine zusätzliche Seite geleitet werden und von dort der Besucher dann in Ihren Shop gelangt.

Ein Beispiel für CPC
  • Sie betreiben einen Onlineshop und wollen Ihre Produkte auf einigen Preisvergleichen (z.B. idealo.de) listen.
  • Sie melden sich als Händler auf dem Preisvergleich an, bekommen alle nötigen Informationen zu den Konditionen, zur Technik und so weiter.
  • Sie schliessen einen Vertrag mit dem Preisvergleich der besagt, das idealo.de Ihre Produkte auf seinen Portalen listet und Sie für jeden Interessenten, der aus dem Preisvergleich über einen Klick auf einen Produktlink in Ihren Shop geleitet wird einen Betrag in Höhe von 30 Cent an idealo zahlen.
  • Sie generieren eine Produktdatei mit den Artikeldaten aus Ihrem Shop, inklusive einem Links zu den Artikeln und übergeben diese an den Preisvergleich.
  • idealo.de liest Ihre Artikeldaten in sein System ein und listet Ihre Artikel in seinem Preisvergleich.
  • Greta Müller sucht auf idealo.de einen neuen Wasserkocher und findet einen Artikel, den auch Ihr Shop führt.
  • Frau müller vergleicht die Preise, die Lieferzeiten und die Versandkosten aller Anbieter dieses Wasserkochers auf idealo.de und entscheidet sich für Ihr Angebot.
  • Sie klickt auf Ihr Angebot und wird von idealo direkt zur Produktdetailseite in Ihren Shop geleitet.
  • Hier kann Frau Müller die Bestellung nun auslösen.
  • idealo erhält dafür, das Frau Müller von idealo.de in Ihren Shop gewechselt ist die 30 Cent als Vergütung für diese Dienstleistung.

Vorteile und Nachteile des CPC

Die Vorteile des CPC liegen vielleicht darin, das über diese Methode die Werbemassnahmen einfach abgerechnet werden können. Es erfolgt nur eine Bezahlung im Erfolgsfall, hier also, wenn ein Besuch zu Ihrem Angebot wechselt. Und es ist für beide Partner planbar, welche Werbeausgaben zur Verfügung stehen.

Die Nachteile liegen in der einfachen Manipulierbarkeit.
Und hier liegen die Nachteile eindeutig bei den Werbenden, also bei Ihnen als z.B. Shopbetreiber.
Sie können die Qualität des Traffics nicht einschätzen, müssen ihn aber bezahlen, auch wenn aus diesen weitergeleiteten Interessenten bei Ihnen keine Kunden werden.